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Plastikmüll (Plastic-Sea)
Einführung
Schon seit drei Jahren beobachtet das Team von Green Ocean den stetigen Anstieg von Plastikmüll im Mittelmeer. Während eines
kürzlich abgehaltenen Meerespraktika ermittelten die Teilnehmer, dass der Abstand zwischen zwei Stücken Plastik, an der
Meeresoberfläche, lediglich 80 m misst.
Es wurde außerdem noch „schwebender“ Plastikmüll in einer Tiefe von 80 bis 100 m dokumentiert. Bei Untersuchungen mit
Unterwasserkameras und Sonar wurden am Meeresgrund regelrechte Felder von Plastikmüll entdeckt.Plastik Müll Umgerechnet auf die Oberfläche des Mittelmeeres, bei einer angenommenen Dichte von 100 g/m² ergibt das eine Umweltbelastung von ca. 200 Millionen t Plastikmüll. 2004 entdeckte man einen riesigen Müllteppich in der Größe Westeuropas der zwischen Hawaii, Japan und Nordamerika im Pazifik treibt und etwas 3 Millionen Tonnen wiegt.
Wir müssen aber nicht länger machtlos zusehen. Green Ocean hat ein Konzept entwickelt, dass die Meere effektiv und ohne besonders
komplizierte Maßnahmen säubert. Der Müll wird nämlich bereits aus dem Meer geholt, durch die Fischer. Da sie jedoch bisher
keinerlei Anreiz hatten, diesen Müll abzuliefern und dabei auch sicherlich Abnahmeprobleme gehabt hätten, warfen sie diesen
lästigen "Beifang" gezwungenermaßen wieder über Bord. Jahrelang wurde hier eine Chance vertan. Plastik Müll Das soll sich nun
ändern. Green Ocean hat ein Projekt erarbeitet, bei dem zunächst lokal in zwei italienischen Städten (Calambrone und Livorno)
Container durch Green-Ocean aufgestellt werden. Den Fischern wird sofort im Hafen der Müll abgekauft. Danach wird er ordnungsgemäß
entsorgt. Green Ocean arbeitet dabei eng mit dem bedeutenden italienischen Naturschutzverband LEGAMBIENTE und der Küstenwache
zusammen. Gewonnene Daten werden an nationale Umweltministerien und die zuständigen Stellen in der EU weiter gegeben. Wir
erstreben damit:
Wir würden uns freuen, wenn auch Sie diese Aktion unterstützen könnten.
"Viele sind verantwortlich, aber WIR zeigen Verantwortung!"
Inhaltsangabe
Plastik verunreinigt unsere Meere – wie kann man dies, unter Einbeziehung lokaler Ressourcen kostengünstig
revidieren?
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Schon über einen Zeitraum von 4 Jahren beobachtet das Team von Green Ocean einen stetigen Anstieg an Plastikmüll im Mittelmeer.
Während eines kürzlich abgehaltenen Meerespraktikums ermittelten die Teilnehmer, an der Meeresoberfläche, einen durchschnittlichen Rasterabstand von 80m zwischen einem Stück Plastik und dem Nächsten. Es wurde aber auch noch Plastikmüll, schwebend, bei einer Tiefe von 80 bis 100m dokumentiert. Bei Untersuchungen mit Unterwasserkameras und Sonar wurden am Meeresgrund Felder von Plastikmüll gefunden. Gleichlaufend mit unseren Untersuchungen in der Toskana wurde das Thema „Plastik im Meer“ von weiteren Instituten untersucht (Marine Biologisches Institut in Seth, Uni Genua, Malta). Umgerechnet auf die Oberfläche des Mittelmeeres, bei einer errechneten Dichte von 80g/m² ergibt das eine Umweltbelastung von ca. 200 x 106t Plastikmüll, alleine im Mittelmeer. Durch eine kurze Recherche im Internet erwies sich aber das Thema als ein sehr globales Problem.
PDF Download:
Plastikmüll tötet Meeresbewohner
Zu viel Plastik im Vogelmagen
Der Plastikmüll in den Meeren gefährdet zunehmend die Gesundheit von Seevögeln. Vögel werden zu "fliegenden Mülltonnen",
berichten Meeresbiologen.(jkm) - Plastikmüll gefährdet zunehmend die Gesundheit von Seevögeln. Diese nehmen Kunststoffpartikel mit der Nahrung auf, berichten holländische Forscher. Bereits 95 Prozent aller tot an den Nordseestrand gespülten Eissturmvögel (Fulmarus glacialis) haben Plastikabfall im Magen. Ein in Dänemark gefundenes Exemplar brachte es auf 20,6 Gramm Kunststoff im Bauch. Umgerechnet auf den menschlichen Magen entspricht die Menge rund zwei Kilogramm.
Seevogel, der sich im Plastikring eines Sixpacks verheddert hat Eissturmvögel jagen Fische oder suchen sich ihre Beute im
Kielwasser von Fischfängern. Dabei hochgespülter Plastikabfall wird mit geschluckt. Die Vögel würden zu "fliegenden Mülltonnen",
so der Meeresbiologen Jan van Franeker gegenüber dem Magazin "New Scientist". Van Franekers Team, welches auf
der niederländischen Insel Texel eine Forschungsstation betreibt, untersuchte innerhalb von zwei Jahren die Mägen von 560
toten Eissturmvögeln aus acht Nordsee-Anrainerstaaten. In den Vögeln fanden die Forscher durchschnittlich 44 Plastikteilchen.
Ein Extremfall aus Belgien brachte es gar auf 1603 Kunststoff-Schnipsel. Im Schnitt trug jeder Vogel 0,33 Gramm Müll mit
sich herum. Zwar sei nicht nachweisbar, dass dies den Tod der Vögel verursachte, so van Franeker, doch erschwere der
Abfall vermutlich die Verdauung und gebe Giftstoffe an den Organismus ab.Besonders viel Kunststoffmüll müssen offenbar Eissturmvögel an der französischen und der deutschen Küste ertragen: Vögel, die an den viel befahrenen Nordsee-Routen leben, sind zwei- bis viermal stärker betroffen als ihre Artgenossen von den abgelegenen Färöer-Inseln. Dies lasse auf illegale Müllentsorgung seitens der Fischfangflotten und Frachtschiffe schließen, so van Franeker. ©ALTERRA-Franeker
Plastikmüll gefährdet zunehmend die Gesundheit von Seevögeln. (jkm)
Diese nehmen Kunststoffpartikel mit der Nahrung auf, berichten holländische Forscher. Bereits 95 % aller tot an den
Nordseestrand gespülten Eissturmvögel (Fulmarus glacialis) haben Plastikabfall im Magen. Ein in Dänemark gefundenes
Exemplar brachte es auf 20,6 g Kunststoff im Bauch. Umgerechnet auf den menschlichen Magen entspricht die Menge rund 2 kg.
Eissturmvögel jagen Fische oder suchen sich ihre Beute im Kielwasser von Fischfängern. Dabei hochgespülter Plastikabfall wird mit geschluckt. Die Vögel würden zu „fliegenden Mülltonnen“, so der Meeresbiologe Jan van Franeker gegenüber dem Magazin „New Scientist“. Van Franekers Team, welches auf der niederländischen Insel Texel eine Forschungsstation betreibt, untersuchte innerhalb von zwei Jahren die Mägen von 560 toten Eissturmvögeln aus acht Nordsee-Anrainerstaaten. In den Vögeln fanden die Forscher durchschnittlich 44 Plastikteilchen. Ein Extremfall aus Belgien brachte es gar auf 1.603 Kunststoff-Schnipsel. Im Schnitt trug jeder Vogel 0,33 g Müll mit sich herum. Zwar sei nicht nachweisbar, dass dies den Tod der Vögel verursachte, so van Franeker, doch erschwere der Abfall vermutlich die Verdauung und gebe Giftstoffe an den Organismus ab. Besonders viel Kunststoffmüll müssen offenbar Eissturmvögel an der französischen und der deutschen Küste ertragen: Vögel, die an den viel befahrenen Nordsee-Routen leben, sind zwei- bis viermal stärker betroffen als ihre Artgenossen von den abgelegenen Färöerinseln. Dies lasse auf illegale Müllentsorgung seitens der Fischfangflotten und Frachtschiffe schließen, so van Franeker.
Plastikmüll bedroht Nordseevögel
Seevögel in der Nordsee nehmen zunehmend Kunststoffabfälle auf und verenden daran oder geben es an ihre Küken weiter, die dadurch
ebenfalls sterben können.
Eine Untersuchung der Europäischen Union im Rahmen des Projekts "Schützt die Nordsee" durch Jan van Franeker ergab, dass 98
Prozent aller untersuchten toten Eissturmvögel (Fulmarus glacialis), die an den Küsten der Nordseeanrainer angeschwemmt wurden,
Plastikpartikel in ihren Mägen aufwiesen. Im Schnitt trugen sie mehr als dreißig Teile oder 0,6 Gramm mit sich - mehr als doppelt
so viel wie 1980. Teilweise fanden sich extrem große Mengen im Verdauungstrakt der Vögel: Ein verendetes Exemplar aus Belgien
hatte 1603 Kunststoffpartikel in seinem Magen, ein weiteres aus Dänemark beinhaltete 20,6 Gramm Plastik - auf die Größe eines
menschlichen Magens umgerechnet, bedeuteten dies etwa zwei Kilogramm.Der Tod der Seevögel lässt sich nicht immer exakt auf diese Müllaufnahme zurückführen, so der Wissenschaftler, aber die Gegenstände können die Magenschleimhaut verletzen, die Futteraufnahme behindern oder toxisch wirkende Chemikalien freisetzen und so zumindest die Lebensqualität der Tiere mindern. Der versehentliche Verzehr der Plastikartikel beeinträchtigt zusätzlich noch die Fortpflanzung, denn viele Elterntiere verfüttern die Abfälle auch an ihren Nachwuchs: Sie würgen zusammen mit den Futterfischen ebenso Kunststoffstücke aus ihren Mägen heraus, die dann von den Nestlingen aufgenommen werden. Bereits in einer früheren Studie fand van Franeker etwa Feuerzeuge, eine Zahnbürste, einen Golfball und einen kleinen Spielzeugroboter in einem toten Albatros-Küken. Am stärksten von Plastikverzehr betroffen sind Vögel entlang der wichtigsten Schifffahrtsrouten durch die Nordsee. Die Kontamination der Eissturmvögel war in der Nordsee doppelt bis viermal so groß wie auf den entlegenen Färöer-Inseln, Vögel an deutschen und französischen Küsten wiesen das Zweifache an Fremdgegenstände in ihren Mägen auf wie ihre Artgenossen auf den schottischen Orkneyinseln. Zumeist stammen die Abfälle aus der illegalen Entsorgung von Schiffsmüll oder werden durch Flüsse vom Festland eingeschwemmt. Die Vögel verwechseln die Partikel mit ihrer Beute und nehmen sie auf, können sie aber nicht mehr über den Verdauungstrakt ausscheiden. Erst 2004 entdeckte man einen riesigen Müllteppich der Größe Westeuropas, der zwischen Hawaii, Japan und Nordamerika im Pazifik treibt und etwa drei Millionen Tonnen wiegt.
Seevögel fresse Plastikmüll
Eissturmvögel in der Nordsee verschlingen mit der Nahrung auch viel Plastik. Darauf weist der niederländische Meeresbiologe Jan
van Franeker hin, wie der britische "New Scientist" in seiner kommenden Ausgabe berichtet. Van Franeker hat den Mageninhalt von
560 toten Eissturmvögeln aus acht Ländern untersucht und in 95 Prozent dieser Tiere Plastik gefunden.Im Durchschnitt enthielten die Mägen der untersuchten Tiere 44 Plastikteilchen mit einem Gewicht von 0,33 Gramm. Als Hauptursache gilt der illegale Müllabwurf von Schiffen. Regional: www.ndr.de
Hamburgs Umweltwissenschaftler kämpfen gegen Plastikmüll im Meer
Umweltwissenschaftler aus Hamburg wollen aus Plastik bestehendes Treibgut aus den Weltmeeren sammeln und erforschen. "Es gibt
Regionen im Nordpazifik, in denen die Plastikkonzentration etwa sechs Mal höher ist als die Planktonkonzentration", sagte Michael
Braungart, Leiter des Hamburger Umweltinstitutes EPEA. Ein Forschungsschiff habe dort vor kurzem einen Teppich aus
Plastik-Treibgut entdeckt, der etwa so groß wie der US-Bundesstaat Texas gewesen sei. Der Abfall sei ohne Zweifel die wichtigste
Ursache für den qualvollen Tod von Meerestieren wie etwa Walen, Schildkröten oder Seevögeln, betonte der Experte, der Initiator
des Projektes "Ocean Plastic" ist.
Spiekeroog als Sammelstelle für Europa
Der angeschwemmte Kunststoffmüll soll Braungart zufolge weltweit an drei Standorten gesammelt werden. Neben Yucatan in Mexiko
und der Küste von Florida in den USA ist als Sammelstelle für Europa die ostfriesische Nordseeinsel Spiekeroog vorgesehen. Die
Insulaner hätten ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein, für das sie bereits vom ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau
ausgezeichnet worden seien. "Ich habe das Thema im Rat vorgestellt, die Politiker sehen das grundsätzlich positiv", sagte
Spiekeroogs Bürgermeister Manfred Hülstede. Allerdings müssten noch Einzelfragen geklärt werden, weil unter Umständen auch
Gefahrstoffe angeschwemmt würden.
Suche nach Alternativprodukten
Das Projekt "Ocean Plastic" soll in rund drei Jahren abgeschlossen sein. Danach sollen nutzbare Alternativprodukte auf den
Markt kommen, die Meerestieren nicht schaden. "Alles, was mit dem Meer in Kontakt kommt, muss biologisch abbaubar sein",
fordert Braungart. Allerdings seien Veränderungen nur dann zu erreichen, wenn sie wirtschaftlich erfolgreich seien. Daher will
der Wissenschaftler mit dem Sammel-Projekt zugleich herausfinden, ob mit dem Müll aus dem Meer auch Geld verdient werden kann.
Stand: 18.05.2006 16:20 www.stern.de
Der qualvolle Tod der Meerestiere
Die riesigen Müllmengen der Industrieländer sind inzwischen eine ernsthafte Bedrohung für viele Meereslebewesen. Ein
Projekt sieht vor, den Kunststoffmüll weltweit an drei Standorten zu sammeln und zu untersuchen - einer davon ist Spiekeroog.
"Es gibt Regionen im Nordpazifik, in denen die Plastikkonzentration etwa sechs Mal höher ist als die Planktonkonzentration", sagt Michael Braungart, Leiter des Hamburger Umweltinstitutes EPEA. "Der Abfall ist ohne Zweifel die wichtigste Ursache für den Tod von Meerestieren", betont der Experte. Der 48-Jährige ist Initiator des Projekts "Ocean Plastic", mit dem vornehmlich aus Kunststoff bestehendes Treibgut aus den Weltmeeren gesammelt und erforscht werden soll.
Der Magen der Tiere weitet sich aus
Ein Forschungsschiff habe kürzlich im Nordpazifik einen Teppich aus Plastik-Treibgut entdeckt, der so groß wie der US-Bundesstaat
Texas gewesen sei, erzählt der Hamburger Wissenschaftler. "Wale, Schildkröten und Seevögel sind am stärksten bedroht.
Insbesondere Albatrosse sterben daran. Das ist ziemlich ekelig." Der Magen weite sich aus, bis die Tiere qualvoll verendeten. Das
Umweltinstitut EPEA unternehme verschiedene Anstrengungen, um das Problem anzugehen. Ein Vorhaben sei "Ocean Plastic". Damit soll
die Zusammensetzung des Meeresmülls analysiert und eine sinnvolle Verwendung entwickelt werden.
Spiekeroog als Müllsammelstelle
Braungart zufolge ist geplant, den angeschwemmten Kunststoffmüll an weltweit drei Standorten zu sammeln. Neben Yucatan in Mexiko
und der Küste von Florida in den USA ist als Sammelstelle für Europa die ostfriesische Nordseeinsel Spiekeroog vorgesehen.
"Spiekeroog ist ein idealer Platz", sagt Braungart. Die Insulaner hätten ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein, für das sie bereits
von Altbundespräsident Johannes Rau geehrt worden seien.Spiekeroogs Bürgermeister Manfred Hülstede ist nicht abgeneigt. "Ich habe das Thema im Rat vorgestellt, die Politiker sehen das grundsätzlich positiv", sagt Hülstede. Allerdings müssten noch Einzelheiten geklärt werden, weil möglicherweise auch Gefahrstoffe angeschwemmt würden.
"Das Meer ist wie eine Toilette, die nicht abfließt"
Bis das Projekt starten kann, will Braungart weiter das Problembewusstsein der Menschen schärfen. "Das Meer ist wie eine Toilette, die nicht abfließt", sagt der Umweltforscher. Weil der größte Teil des Mülls über Flüsse in die Ozeane gerate, müsse über Rückhaltemethoden an den Flussmündungen nachgedacht werden. Zudem sollten zum Abschluss des Projekts in rund drei Jahren nutzbare Alternativprodukte auf den Markt kommen, die Meerestiere nicht schädigen. "Alles, was mit dem Meer in Kontakt kommt, muss biologisch abbaubar sein", fordert der Wissenschaftler. Nach seiner Auffassung sind Veränderungen nur zu erreichen, wenn sie wirtschaftlich erfolgreich sind. Mit dem Sammel-Projekt will er deshalb zugleich herausfinden, ob mit dem Müll aus dem Meer auch Geld verdient werden kann.
Plastik im Plankton
Kunststoff treibt nicht nur auf dem Meer - die Ozeane sind bis zum Grund davon durchsetzt.Von: Wiebke Rögener http://www.sueddeutsche.de/
"Fantastic, it´s plastic"
das mussten britische Meeresforscher feststellen, als sie den Meeresgrund des Nordatlantik näher untersuchten*¹. In
Sedimentproben fanden sie ebenso wie an der Küste Großbritanniens mikroskopisch kleine Kunststoffbröckchen. Angeschwemmte
Plastikflaschen und andere Kunststoffabfälle sind nur der augenfälligste Teil einer ständig wachsenden Plastikansammlung in den
Ozeanen. Zwar zerbröseln Verpackungen, Seile oder Spielzeug aus Kunststoff, sie verschwinden aber keineswegs ganz. Denn die
meisten Kunststoffe sind nicht biologisch abbaubar. Sie werden nur nach und nach mechanisch zerkleinert, bis sie zu - oft
leuchtend bunten - Partikeln im Meeresboden werden.Auch im freien Wasser treiben die winzigen Plastikteilchen. Hier werden sie vom Plankton aufgenommen. Schon mindestens seit den 60er-Jahren sind diese winzigen Meereslebewesen mit Kunststoff verseucht, stellten die Wissenschaftler aus Plymouth und Southampton jetzt fest. Sie hatten Planktonproben inspiziert, die seit 40 Jahren regelmäßig aus britischen Gewässern entnommen und archiviert worden waren. Im Laufe der Zeit sei aber der Kunststoffanteil im Plankton dramatisch angestiegen.
Wo Plastik überwiegt
Besorgt beobachten Meeresforscher schon seit längerem die ständig wachsenden Mengen von Plastikmüll, die auf den Meeren treiben. So kreisen in einem riesigen Strudel im Nordpazifik etwa drei Millionen Tonnen Kunststoffabfälle, errechnete die Algalita Marine Research Foundation im kalifornischen Long Beach. Der Müllteppich bedeckt eine Fläche von der Größe Mitteleuropas. In den meisten dort entnommenen Wasserproben gibt es mehr Plastikstücke als Plankton: Vor der kalifornischen Küste fanden sich zweieinhalbmal so viele, nordöstlich von Hawaii gar sechsmal so viele Kunststoffteilchen wie Kleinlebewesen im Meerwasser. Dabei ist der Abfall ist keineswegs nur ein ästhetisches Problem. Den Forschern aus Long Beach zufolge sterben allein im Nordpazifik jährlich fast 100.000 Meeressäuger, weil sie sich im Plastikmüll verfangen oder an der unverdaulichen Beute zu Grunde gehen. Auch für Vögel und Fische ist Kunststoff eine Gefahr. 82 von 144 untersuchten Vogelarten hatten Plastikstücke im Magen. Welchen Schaden die mikroskopisch kleinen Teilchen aus Acryl, Nylon, Polyester & Co. im Ökosystem der Meere anrichten, ist dagegen noch unklar. Vermutlich geht von den winzigen Bröckchen eher eine langfristige Gefahr aus. So lagern sich viele Chemikalien an Kunststoffe an. Möglicherweise sind die Plastikpartikel also mit Giftstoffen beladen, die sich auf diese Weise in der Nahrungskette anreichern könnten. *¹ - Science, Bd. 304, S. 838, 2004
Plastik vergiftet die Weltmeere
Millionen von Plastiktüten verschmutzen das Meer und die Strände
Forscher schlagen Alarm: Mikroskopisch kleine Plastikkügelchen vergiften die Ozeane – über die Nahrungskette können Chemikalien
bis zum Menschen gelangen.Die Wissenschaftler nennen sie „Tränen der Meerjungfrau“. Klingt eigentlich ganz nett, doch der Name steht für kleine Plastikkügelchen, die sich laut einer neuen Studie britischer Wissenschaftler über die Weltmeere ausbreiten. Sie sind das Abfallprodukt von Industrie und privaten Haushalten, die jede Menge Müll produzieren. Plastikflaschen oder Einkaufstüten aus dem Supermarkt – alles landet in den Ozeanen. Dort hat der Plastikmüll gute Chancen, für mehrere hundert Jahre im Meerwasser zu treiben. Er baut sich nicht ab wie organische Stoffe, die irgendwann zerfallen. Er wird nur kleiner. Das funktioniert wie beim Sand am Strand. Die Strömung des Wassers reibt Steine so lange aneinander, bis nur noch kleine aber, dafür viele Sandkörner übrig bleiben.
Strömung verteilt den Müll überallhin
So verhält es sich auch mit den „ Tränen der Meerjungfrau“: Über die Jahre werden aus Plastikabfällen wie etwa einer Einwegflasche unzählige Kügelchen, die sogar kleiner sein können als Sandkörner und sich mithilfe der Strömung überall in den Ozeanen verteilen. Sie aus dem Meer zu filtern ist unmöglich. Richard Thompson von der University of Plymouth untersucht, welche Auswirkungen die Teilchen auf das Marine Leben haben. Er und sein Team entdeckten winzige Plastikpartikel, die kleiner waren als der Durchmesser eines menschlichen Haars. Bereits 2004 berichtete Thompson in einer grundlegenden Studie über das Vorkommen der Kügelchen an der Küste Großbritanniens. Jetzt fand Thompson heraus, dass sich ihre Anzahl erhöht hat. Auch andere Küsten sind betroffen: Die britischen Wissenschaftler fanden Plastikpartikel an anderen Orten in Europa, Amerika, Australien, Afrika und der Antarktis – der herumtreibende Müll ist ein weltweites Problem. Proben ergaben, dass an der Meeresoberfläche bis zu 300 000 Teilchen pro Quadratkilometer im Wasser schwimmen, am Meeresboden bis zu 100 000.
Chemie schleicht sich in die Nahrungskette ein
Bei Untersuchungen von Krebsen, Würmern und Sandhüpfern fanden sich in den Verdauungstrakten die mikroskopisch kleinen Plastikpartikel. Thompson befürchtet deshalb, dass diese in die Nahrungskette gelangen: „Diese Lebewesen werden von anderen gefressen, die höher in der Nahrungskette stehen.“ Es besteht die Gefahr, dass die verschiedenen Tiere die Plastikteilchen nicht ausscheiden, sondern deren chemische Bestandteile in den Organismus aufnehmen. „Unter Umständen kann Plastik in einer chemischen Umgebung wie den Eingeweiden der Tiere seine Chemikalien freigeben.“ Ob Plastik tatsächlich giftig ist und das Leben im Meer und infolgedessen auch das des Menschen bedroht, ist momentan noch eine strittige Frage. Die Plastik produzierende Industrie behauptet jedoch, dass es dafür kaum Beweise gibt und vieles in der Forschung spekulativ ist. Eines steht fest: Gegen die Unmengen an Plastik im Meer ist kaum etwas auszurichten. Es wird dort noch für lange Zeit verbleiben.
Die Aktion soll in verschiedenen Schritten vor sich gehen:
Säuberung des Strandes von Calambrone:
Säuberungsaktion vor der Küste von Livorno:
Entsorgung von Plastikmüll aus dem Beifang der Fischer:
Entsorgung von Plastikmüll aus dem Beifang der Fischer:
Weiterführende Studien:
Die benötigten finanziellen Mittel werden sich auf ca. 25 000€ belaufen
Diese Ziffer setzt sich zusammen aus:
Die Geldmittel kommen aus projektbezogenen Spenden und von Sponsoren. Für diesen Zweck ist ein eigenes Unterkonto eingerichtet.
„Viele sind verantwortliche, aber WIR zeigen Verantwortung!“
Folgende Firmen unterstützen das Projekt: hier klicken Constant Sponsor – hat sich zu regelmäßigen Zahlungen verpflichtet Sporadic Sponsor – einmalige Spende Active Sponsor – Teilnahme an Aktion, Sachspenden oder andere Unterstützungsmaßnahmen Wenn auch Sie das Projekt unterstützen möchten: Email Ihr Engagement wird belohnt:
Mit diesem Projekt möchten wir folgendes erreichen:
"Global denken und lokal handeln!"
Wir von Green Ocean e.V. glauben, dass in der Freien Marktwirtschaft jeder Einzelne eine wesentliche Rolle in der Umweltpolitik spielen kann. Motivation hierfür resultiert aus hinreichender Aufklärung und Information des Einzelnen, insbesondere der Verbraucher. Letztere können durch ein entsprechendes Kaufverhalten Signale setzen. Aus diesem Grunde haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, breite Aufklärung zum Schutz der Ozeane zu betreiben und dementsprechend Information zu publizieren, um so der skrupellosen und ungehinderten Zerstörung dieses wichtigen Lebensraumes ein Ende zu bereiten. Um unsere Rolle noch effektiver wahrnehmen zu können, haben wir bereits mit Ihrer Hilfe einen zweckgebundenen Verein gegründet, der folgenden Ziele verfolgt:
Wir benötigen Ihre Mithilfe!
www.ndr-line.nrw.de www.stern.de www.focus.de www.sueddeutsche.de www.sueddeutsche.de www.presseportal.de
Bean, M.J. 1987 Legal stragies for reducing persistent in the marine enviroment. Marine Pollution Bulletin 18(6b):357-360
Acha, E.M. et al. 2003 The role of the Rio da la Plata bottom salinty front in accumulating debris. Marine pollotion Bulletin 46(2):197-202 Debrot, A.O., Tiel A.B. Bradshaw J.E. 1999. Beach debris in Curacao. Marine Pollution Bulletin 38(9):795-801 Anathaswamy, A. 2001. Junk food. New Scientist Beck, C.A. Barros, N.B. 1991. The impact of debris on the Florida manatee. Marine Pollution Bulletin 22:501-510 Kian, L. Occurrence of plastic debris and ingestion by albatross at Kure Atoll, Northwestern Hawaiian Islands. Western Pacific Regional Fishery Management Council. 10 pp. Rayn, P.G., Jackson S, 1987. The Lifespan of ingested plastic particles in seabirds and their effect on digestiv efficiency. Marine Pollution Bulletin 18(5):217-219 ii. US. Dep of Comm, NOAA Tech Memo. NMFS. NOAA-TM-NMFS-SWFSC-154 Simons, M. 1992. Dolphins wash ashore in Greece and Turkey. New York Times. Christiansen, L.B. Winther_Nielsen, M., Heiweg, C. 2002. Feminisation of fish: The effect of estrogenic compounds and their fate in sewage tratment plan and nature. Danish Environmental Protetction Agency, Danish Ministry of the Environmenr. Enviromental Project.
Plasticdebris The Plastic Debris, Rivers to Sea Project is assessing and reducing sources of plastics and trash in urban runoff. Algalita Algalita Marine Research Foundation Marinedebris NOAA's Marine Debris Program Meeresakrobaten Meeresakrobaten Delphin Institut Freiburg Informationen über Delfine und Deflintherapien
Constant Sponsoren:
Mohamed Sabry Omar - Maryam Omar
Activ Sponsoren:
None;
Spenden:
Wir möchten den folgenden Spendern herzlich für Ihre Hilfe zum Projekt danken. Sollten Sie von uns noch keine Email
mit Informationen über das Projekt erhalten haben würden wir Sie bitten uns kurtz per Email an office@green-ocean.de
anzuschreiben.Wir danken folgenden Spendern für ihre großzügige Hilfe! Segelclub Deggendorf e.V., Wasserwacht Metten e.V., Iris Unzeitig, Simon Mira, Silvia Scholtz-Schneider, Eberhard, Margret Freyburger, Ortrud Kleinow, Harald Foerster und Frau Renate Foerster, Gerlinde Niedermayer, Susanne Gugeler, Birgit Schubert, Susanne Haunoldstein, Bernadette Roth, Margareta Radeschnig, Patrik Friedl, Mohamed Sabry, Claudia Gomes, Doris Thomas, Michael Mittelstädt, Montagebau Rudolf, Handwerkstammtisch - St. Georgen, Corrado Neri, Patric Thorsten Cremer, Michael Mittelstädt, Britta Dransfeld
Sporadic Sponsoren:
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